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Trinkwasserschutz in Nienburg

09.10.2018

Laut einem Artikel in „Die Harke“ vom 06.10.2018 ist das Grundwasser im Raum Nienburg mit Nitrat belastet. Diese hohen Werte wurden in Wasserproben aus privaten Brunnen festgestellt, die Bürger an den Verein „VSR-Gewässerschutz“ abgeben konnten.  Das Wasser der Stadtwerke, versichert Geschäftsführer Thomas Breer, erfülle allerdings nach wie vor alle Grenz- und Orientierungswerte und sei in jeder Hinsicht unbedenklich. Gleichwohl verfolge man die Entwicklungen nicht nur, sondern steuere in Vereinbarung mit der Landwirtschaft gegen.

Das unterirdisch zu den Förderbrunnen am Wasserwerk der Stadtwerke strömende Wasser wird bei sogenannten Vorfeld-Messstellen regelmäßig überprüft. Zusätzlich betreiben die Stadtwerke seit Jahren in Zusammenarbeit mit einem Hydrogeologen aus Hannover ein Grundwasser-Monitoring erklärt Wassermeister Jann Boye. Dabei werden die Proben ausgewählter Messstellen noch genauer unter die Lupe genommen und das Wasser unter anderem auch mit Blick auf Pestizid-Rückstände untersucht. „Wir haben seit Jahren eine stagnierende Nitratbelastung auf einem niedrigen Niveau“ sagt der Wassermeister. “Mit etwa sieben Milligramm pro Liter Trinkwasser liegen wir in Nienburg deutlich unter dem Grenzwert von 50 Milligramm.“

„Wir nehmen den Trinkwasserschutz ernst und gehen offen damit um“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Breer: „Auf unserer Internetseite werden die aktuellen Ergebnisse der Trinkwasseranalysen regelmäßig und komplett veröffentlicht.“ Die Stadtwerke haben mit den Landwirten eine freiwillige Kooperation vereinbart, nach der die Landwirte im Wasserschutzgebiet durch vorherige Bodenuntersuchungen der Aussaat nur sehr gezielt notwendige Nährstoffe zuführen, um die Belastung des Grundwassers gering zu halten. Außerdem gehören die Stadtwerke der „Interessengemeinschaft Grundwasserschutz“ an.