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Stadtwerke Nienburg und Nienburg Energie geben befristete Senkung der Umsatzsteuer weiter

03.07.2020

Steuerersparnis bis zu einem Jahr

Es gibt gute Nachrichten für die Kunden der Stadtwerke Nienburg und der Nienburg Energie: 

Mit dem sog. „Zweiten Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz)“, sollen die im Corona-Konjunkturpaket enthaltenen steuerlichen Maßnahmen umgesetzt werden. Im Vordergrund steht dabei die befristete Absenkung der Umsatzsteuersätze von 19 % auf 16 % bzw. 7 % auf 5 % vom 01.07.2020 bis 31.12.2020.

Nachdem der Bundesrat am 29.06.2020 dieser befristeten Senkung der Umsatzsteuer zugestimmt hat, liegt seit dem gestrigen Tag auch ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums mit konkreten Umsetzungsvorgaben vor.

„Damit haben wir Klarheit, wie diese zeitlich befristete Senkung bei Energie- und Wasserlieferungen umgesetzt werden kann“, so Thomas Breer, Geschäftsführer der Stadtwerke Nienburg und der Nienburg Energie.

Für die Kunden der Stadtwerke und der Nienburg Energie bedeutet dies gleich mehrere gute Nachrichten.

Die turnusmäßige Abrechnung erfolgt bei den Stadtwerken bzw. der Nienburg Energie zum 31.12. eines jeden Jahres als sogenannte „Stichtagsabrechnung“. Bis dahin zahlt der Kunde monatliche Abschlagsbeträge.

Das Finanzministerium hat verfügt, dass in einem solchen Fall der gesamte bezogene Energie- und Wasserverbrauch mit dem verminderten Steuersatz abgerechnet wird. „De facto beträgt der Zeitraum der Umsatzsteuersenkung also nicht auf 6 Monate beschränkt, sondern beträgt bis zu einem Jahr“, so Thomas Breer. Daher ist es auch eine Zählerstandmitteilung zum 30.06.2020 nicht erforderlich. Eine Neufestlegung der Abschlagsbeträge erübrigt sich ebenfalls. „Wir werden die Energie- und Wasserlieferungen bei der Abrechnung am Jahresende durchgängig mit dem abgesenkten Steuersatz (16% für Energie- bzw. 5% für Wasserlieferungen) abrechnen und zu viel geleistete Abschlagsbeträge selbstverständlich zurückerstatten“, so Thomas Breer weiter.