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CDU-Prominenz mit Balz an der Spitze zu Gast im Wasserwerk

01.09.2015

no-imgEuropaabgeordneter überzeugt von kommunaler Daseinsvorsorge: Keine „Handelsware Wasser“


Nienburg. Auf Einladung von Norbert Witt, Geschäftsführer der Stadtwerke Nienburg und der Nienburg Energie, hat der heimische Europaabgeordnete Burkhard Balz (CDU) das Wasserwerk Nienburg besucht.

Begleitet wurde Balz von hochrangigen Vertretern der CDU in Stadt und Kreis Nienburg mit Dr. Frank Schmädeke an der Spitze.Anlass des Besuchs waren unter anderem die Verhandlungen über die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und TiSA. Dr. Ralf Weghöft, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stadtwerke, sprach sich mit Nachdruck gegen eine Privatisierung der Wasserrechte aus: „Wasser ist die Lebensgrundlage. Das ist nichts für den Wettbewerb!“ Nicht ohne Grund habe man die Stadtwerke Nienburg seinerzeit re-kommunalisiert. Auch Geschäftsführer Norbert Witt warnte, internationale Lebensmittelkonzerne dürften nicht den Zugriff auf die Wasserversorgung bekommen. Zumal sich, so Witt, die Wasserversorgung im Falle einer Privatisierung – wie etwa in London - weder preislich noch qualitativ verbessert habe. „Unser Wasserwerk steht hier seit 102 Jahren. Wir investieren fortlaufend in Technik und Qualitätssicherung und liefern hygienisch einwandfreies Trinkwasser zu fairen Preisen!“, so der Geschäftsführer.Burkhard Balz fand sich auf einer Linie mit den Kreis-Nienburgern: Wenn Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge privatisiert werden sollten, müssten den Kommunen im Gegenzug Möglichkeiten zu deutlichen Wettbewerbsbeschränkungen eingeräumt werden.


Insgesamt gesehen zeigte sich Norbert Witt gegenüber den Christdemokraten optimistisch, was die Zukunft sowohl der Stadtwerke wie auch der Nienburg Energie betrifft. Das Bekenntnis zur Stadt Nienburg und zu lokalen Wurzeln stehe dem aktiven Engagement an den Energiemärkten nicht im Wege. Die Kundinnen und Kunden – Privatleute ebenso wie Kommunen und Unternehmen – profitierten von einer transparenten Preispolitik und der Innovationsfreude „ihrer“ Energiedienstleister. Kunden-Wechselquoten im niedrigen einstelligen Bereich unterstrichen eindrucksvoll die Zufriedenheit der Menschen mit den Stadtwerken und der Nienburg Energie und lieferten zugleich den Beleg für das Leistungspotenzial kommunaler Unternehmen. Beispielhaft nannte der Geschäftsführer unter anderem das oft kopierte Modell des Wärmecontractings.


Verlässliche politische Rahmenbedingungen vorausgesetzt, seien die Stadtwerke und die Nienburg Energie als kommunale Unternehmen ohne weiteres in der Lage, ihre Position am Markt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu sichern und auszubauen, so Witt.