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Die "Tankstelle" für das eigene Zuhause / Die Harke 05.07.2017

05.07.2017

no-imgVON MANON GARMS NIENBURG. Die Harke 05.07.2017 Die Nienburg Energie will sich verstärkt im Bereich Elektromobilität engagieren. Wie berichtet, sind 15 öffentliche Ladesäulen mit 24 Ladepunkten für E-Autos in Planung. Zudem möchte das städtische Unternehmens einen Kunden günstigen Fahrstrom nach Hause liefern. Die ersten öffentlichen Ladesäulen sollen zum Ende des Sommers im Stadtgebiet stehen. Geplant sind Ladesäulen in den Parkhäusern am Hafen und am Bahnhof, in der Tiefgarage am Rathaus, bei der GBN, bei McDonald‘s und bei Nienburg Energie selbst. „Wir wollen mit den Parkhäusern starten“, sagt Prokurist Thomas Breer.Und natürlich müssen nicht nur die Säulen installiert, sondern auch das Umfeld entsprechend vorbereitet werden. „Es müssen dafür extra Parkflächen gekennzeichnet sein, und es muss ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, dass dann nicht einfach jemand sein Auto dort parkt, der die Ladesäule gar nicht nutzt“, sagt Vertriebsmitarbeiterin Christine Schneegluth. Im Hinblick auf den Fahrstrom für das eigene Zuhause bietet Nienburg Energie seit dem 1. Juli den „Ladestrom-Öko“ im gesamten Avacon-Netzgebiet an. „Dieses Stromprodukt ist speziell auf Fahrer von Elektrofahrzeugen zugeschnitten“, sagt Breer. Der Strom dafür werde zu 100Prozent aus regenerativen Energiequellen erzeugt. „Es gibt ja Kritiker der Elektromobilität, die sagen, der Schornstein von E-Fahrzeugen steht woanders. Das trifft bei uns aber nicht zu, denn wir bieten 100Prozent Ökostrom“, betont Geschäftsführer Norbert Witt.Zudem verspricht Nienburg Energie „äußerst attraktive Preise“, und im Zeitraum von 22 bis 6 Uhr könne ein günstigerer Nachtstrom-Tarif genutzt werden.Bei einem jährlichen Fahrstrombedarf von 2500 Kilowattstunden – was einer Fahrleistung von ungefähr 15000 Kilometern im Jahr entspricht– beträgt die Einsparung circa 60 Prozent der Kraftstoffkosten eines vergleichbaren Fahrzeuges mit Verbrennungsmotor.Voraussetzung für die Nutzung des Angebotes ist die Installation einer sogenannten Wallbox für das Laden des Fahrzeuges zuhause sowie eines zusätzlichen Zählers, über den der Ladestrom bezogen und abgerechnet wird. „Dazu ist die Überprüfung der vorhandenen Hausinstallation nicht nur sinnvoll, sondern auch dringend zu empfeh-len“, sagt Breer. Was er auch dringend rät: „Die Hausinstallation sollte von einem Experten überprüft werden, denn da ist Know-how gefragt. Das ist nicht so, als wenn jemand eine Lampe anschließen möchte“,erklärt der Prokurist. Die Nienburg Energie hat eine Kooperation mit der Klimaschutzagentur Mittelweser sowie örtlichen Installationsbetrieben geschlossen und einen „Hausinstallations-Check“ ins Leben gerufen, der von entsprechend geschulten Fachbetrieben zu einem Festpreis von 79 Euro übernommen wird. Als zusätzlichen Anreiz hat die Nienburg Energie für die ersten 40 Interessenten Gutscheine im Wert von jeweils 59 Euro parat – der „Check“ kostet dann also lediglich 20Euro. „Nach dem Check erstellt der Installateur auch auf Wunsch des Kunden ein konkretes und unverbindliches Angebot fürdie erforderlichen Installationsmaßnahmen“, kündigt Witt an. Welche Installationsmaßnahmen genau notwendig seien, könne im Vorfeld nicht pauschal festgelegt werden. „Man muss von Fall zu Fall schauen, wie ein separater Zähler zu installieren ist. Das hängt unter anderem auch vom Platz und der Absicherung ab“,erläutert der Geschäftsführer. Gutscheine, eine Liste der Fachbetriebe und weitere Infos gibt es bei Nienburg Energie: An der Breiten Riede 9, Nienburg, Tel.: (05021) 97750,info@stadtwerke-nienburg.de,www.stadtwerke-nienburg.des owie bei der Klimaschutzagentur Mittelweser: Marktplatz 1a,Nienburg, Tel.: (05021) 87293,info@klimaschutzagentur-mittelweser.de, www.klimaschutz-agentur-mittelweser.de