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Wärmestrom

Was ist Wärmestrom?

Wärmestrom bedeutet, mit Hilfe von Strom Wärme zu erzeugen. Besitzer von Wärmepumpen oder Speicherheizungen beziehen also ihre Heizenergie ganz oder teilweise direkt aus der Steckdose.

Was ist eine Wärmepumpe und wie funktioniert sie? Wo ist der Einsatz einer Wärmepumpe technisch und wirtschaftlich sinnvoll? Welche Energiequelle ist am besten geeignet? Informieren Sie sich hier (PDF, 1 MB).

Was ist eine Speicherheizung? Die Heizelemente in Nachtspeicherheizungen wandeln Strom direkt in Wärme um und speichern sie. Der Wärmespeicher wird überwiegend zu günstigen Nachtstromtarif-Zeiten aufgeladen. Die Wärme wird dann tagsüber wieder abgegeben.

Nähere Informationen zur Abrechnung von Wärmestrom finden Sie hier (PDF, 64 KB).

 

Unser Wärmestrom setzt sich folgendermaßen zusammen: 29,4 Prozent Erdgas, 21,3 Prozent Kohle, 45,3 Prozent erneuerbare Energien (EEG), 0,6 Prozent sonstige erneuerbare Energien und 3,3 Prozent sonstige fossile Energieträger. Damit sind 410 g/kWh CO2-Emissionen und kein radioaktiver Abfall verbunden.

Zum Vergleich:
In Deutschland setzt sich der Energiemix im Durchschnitt so zusammen: 14,3 Prozent Kernkraft, 41,8 Prozent Kohle, 9,5 Prozent Erdgas, 2,4 Prozent sonstige fossile und sonstige Energieträger, 28,8 Prozent nach EEG geförderter Strom sowie 3,2 Prozent sonstige erneuerbare Energien. Damit sind 471 g/kWh CO2-Emissionen und 0,0004 g/kWh radioaktiver Abfall verbunden.

bei einem Verbrauch bis 100.000 kWh/Jahr

Arbeitspreis HT
ct/kWh*
brutto (netto)

Arbeitspreis NT
ct/kWh*
brutto (netto)
Grundpreis
EUR/Jahr*
brutto (netto)
 19,26 (16,18)  17,45 (14,66)  45,00 (37,82)

* gültig ab 1. April 2015

bei einem Verbrauch bis 100.000 kWh/Jahr

Arbeitspreis HT
ct/kWh*
brutto (netto)

Arbeitspreis NT
ct/kWh*
brutto (netto)
Grundpreis
EUR/Jahr*
brutto (netto)
 26,14 (21,97)  17,45 (14,66)  90,00 (75,63)

* gültig ab 1. April 2015

Preise und Geltungsbereich

  • Diese Preise gelten im Netzbereich der Avacon Netz GmbH.

  • Der Gesamtpreis setzt sich aus einem verbrauchsunabhängigen Grund- und einem verbrauchsabhängigen Arbeitspreis zusammen.
  • Die vorgenannten Nettopreise enthalten den Energiepreis und die Kosten für den Messstellenbetrieb (inkl. Messung für eine konventionelle Messeinrichtung; Mehrkosten für eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem gemäß § 2 Messstellenbetriebsgesetz (MsBG) werden zusätzlich berechnet) - soweit diese Kosten dem Lieferanten in Rechnung gestellt werden. Sie enthalten außerdem die Belastungen des Lieferanten nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG - im Kalenderjahr 2018: 6,792 Cent pro kWh), das an den Netzbetreiber abzuführende Netznutzungsentgelt (einschließlich Blindstrom) inklusive der vom Netzbetreiber erhobenen Zuschläge nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Modernisierungsgesetz (KWKG), die vom Netzbetreiber erhobene Umlage nach § 19 Abs. 2 Strom NEV (sog. Sonderkundenaufschlag), die sog. Offshore-Haftungsumlage nach § 17f EnWG, die Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV, die Konzessionsabgaben sowie die Stromsteuer (derzeit 2,05 Cent/kWh).
  • Die Bruttopreise beinhalten die Mehrwertsteuer von derzeit 19 Prozent. Maßgeblich für Verträge und Rechnungen sind die Nettopreise. Rundungsdifferenzen durch die Umsatzsteuer sind möglich.
  • Die Grundpreise gelten jeweils für einen Doppeltarifzähler.

Abrechnungsgrundlage


  • Der Kunde wird zu den Preisen gemäß Ziff. 1 abgerechnet, die für den im Abrechnungszeitraum für den Kunden festgestellten Verbrauch gelten. Abschläge werden so berechnet, dass der voraussichtliche Verbrauch des Kunden im Abrechnungsjahr mit den hierfür gem. Ziff. 1 geltenden Preisen angesetzt wird.

 Erläuterungen und Ergänzende Bestimmungen Wärmestrom

  •  Arbeitspreis HT: Preis während der Hochtarifzeit gelieferte elektrische Energie (Tagstrom)
  • Arbeitspreis NT: Preis während der Niedertarifzeit gelieferte elektrische Energie (Nachtstrom)
  • Der Strombezug für die Aufladung der Speicherheizung erfolgt während der durch den Netzbetreiber (s.o.) festgelgten Freigabedauer. Die Festlegung der täglichen Freigabedauer obliegt dem Netzbetreiber und soll vorwiegend in der Niedertarifzeit liegen.
  • Die Freigabe des Energiebezuges für die Speicherheizung erfolgt durch ein vom Netzbetreiber installiertes Tarifsteuergerät in der Anlage des Kunden. Das Tarifsteuergerät befindet sich im Eigentum des Netzbetreibers. Während der Freigabedauer wird der Strombezug mit dem Arbeitspreis NT, außerhalb der Freigabezeit mit dem Arbeitspreis HT abgerechnet.
  • Verantwortlich für die Festlegung bzw. für Änderungen der Niedertairfzeit sowie der Sperr- und Freigabezeiten ist ausschließlich der Netzbetreiber.

 

Sie möchten Wärme-Strom beziehen? Dann klicken Sie hier.

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